„Nice“, schwärmt die Commerzbank, die Sparkassen sind da etwas verhaltener und schreiben: „Apple Pay? Ganz normal.“ Beide Banken haben den Bezahldienst des Unternehmens aus Cupertino am Dienstag, 10. Dezember, auf die iPhones und Apple Watches ihre Kunden gebracht.

Die Commerzbank ist wie die Sparkassen seit dem 10. Dezember 2019 bei Apple Pay dabei.

Nur eine Bankengruppe wird es nach eigenen Angaben nicht schaffen, Apple Pay noch in 2019 auzuliefern: Die Volks- und Raiffeisenbanken. Trotz eines Versprechens, dies noch in diesen Jahr zu tun. Über deren Twitter-Account war am 6. Dezember folgende Meldung zu lesen: „#VBRB-Marktstart #ApplePay verschiebt sich auf 2020. Wir entschuldigen uns bei allen, die sich darauf freuen. Die an der Umsetzung beteiligten Partner in der FinanzGruppe arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung.“

Vielleicht wollen die Volks- und Raiffeisenbanken ja auf die Freigabe der NFC-Schnittstelle auf den iPhones warten. Denn die könnte es bald geben, wenn es nach der Politik geht. Die Bundesregierung hat, nach Angaben des Handelsblattes, eine Gesetzentwurf in Arbeit, der Apple zur NFC-Freigabe zwingen könnte. Trotz den von den Genossenschaftsbanken propagierten „Hochtouren“, wurde noch kein Starttermin im nächsten Jahr genannt. Zumindest werden die Volks- und Raiffeisenbanken bei Apple mittlerweile unter der Überschrift „Demnächst“ geführt.

Die Sparkassen dagegen preschen voran. Nach eigenen Angaben sind „371 der 379 Sparkassen in Deutschland von Beginn an dabei.“ Bislang ist zwar nur die Zahlung mit Kreditkarten möglich. Aber: „Girocard-Zahlungen bereiten die Sparkassen für 2020 vor,“ so das Versprechen der öffentlich-rechtlichen Banker.