Das Sonnensegel: Neue Techniken und hochwertige Materialien sorgen trotz der Größe eines Sonnensegels für müheloses manuelles beziehungsweise vollautomatisches Auf- und Abrollen. Soliday/epr

Neben den Energieeinspar- und Sicherheitsaspekten ist es vor allem der Wohnkomfort, der durch smarte Features verbessert wird – zum Beispiel mit einer intelligenten Verschattung.

Es geht nichts über eine schattenspendende Markise oder ein Sonnensegel auf unserer Terrasse, um die Freiluft-Saison so richtig zu genießen. Sollten die Temperaturen dann tatsächlich unerträglich werden, können wir immer noch in unseren vier Wänden Schutz suchen, wo Rollläden und Jalousien ihr durch und durch positiv gemeintes „Schattendasein“ fristen.

Doch nicht nur die Optik ist es, die heutzutage überzeugen muss. Mit dem technischen Fortschritt beziehungsweise intelligenten Lösungen kommen schließlich auch die Ansprüche, die wir vor allem an die Themen Energieeffizienz, Sicherheit und nicht zuletzt Komfort haben. Beispiel Kurbeln – für viele das Grauen schlechthin. Da hat man es sich gerade vor dem Fernseher gemütlich gemacht, da kommt die Abendsonne um die Ecke und beginnt unangenehm zu blenden. Das heißt: Erst mal wieder aufstehen, zum Fenster gehen oder auf die Terrasse laufen und mit mehr Anstrengung, als an diesem schönen Feierabend gewünscht, den Rollladen herunter- beziehungsweise die Markise hinauskurbeln – wenn man Glück hat, verhakt sich die Konstruktion noch nicht einmal. Wie lästig. Schöner wäre es doch, wenn Sie nur noch mit ihrem Smartphone die App öffnen und auf die vorgesehene Taste tippen müssten, damit der Verschattungsmechanismus ausfährt. Oder wie wäre es damit: ein ins System integrierter Kalender, der den exakten Sonnenstand errechnet und anhand von diesem die von Ihnen individuell hinterlegten Befehle bei jeweiliger Situation an den Sonnenschutz weitergibt.

Heutzutage gibt es sogar Systeme, die Sonnen- und Temperaturautomatiken miteinander verbinden. Soll heißen: Nicht nur die Witterungsverhältnisse und der Sonnenstand, sondern auch die Innentemperatur ist ausschlaggeben für das eingeleitete Verfahren. Klingt wie Science Fiction? Ist es irgendwie auch – nur eben in Ihrem eigenen Smart Home mit intelligenter Verschattung.

Intelligente Steuerung dank moderner Technik

Ein Smart-Home-System wird unterstützt durch Aktoren oder Schalter (etwa für den Antrieb des Rollladens) und Sensoren, die zum Beispiel die Temperatur oder die Lichtintensität messen. Zwischen Sensoren und Aktoren läuft über einen „Vermittler“ (den Server) der Datenaustausch. Durch die Verknüpfung der beiden Elemente „weiß“ das intelligente Haussystem etwa, wann es dunkel genug ist, um die Rollläden automatisch nach unten zu fahren. Steigt am Morgen die Lichtintensität, geht der Licht- und Sonnenschutz selbstständig nach oben. Die Systeme lassen sich auf Wunsch zudem via Fernbedienung oder über andere, vernetzte Geräte steuern. Auch von unterwegs ist jederzeit die individuelle Regelung über das Smartphone oder das Tablet möglich. Die „smarte“ Nachrüstung ist übrigens keine große Sache: Die Steuerung lässt sich unauffällig in bereits vorhandene Unterputzdosen einbauen. Bei den Schaltern lassen sich die existierenden Rahmen und Wippen meist weiterverwenden. Quelle: Schanz Rollladensysteme

 

 

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