So sieht Ihr Garten immer top gepflegt aus! Ab sofort überlassen Sie die Rasenpflege einem smarten Mähroboter.

Für die meisten Gartenfreunde bringt das regelmäßige Mähen des Rasens mehr Frust als Lust. Mit smarter Technik schaffen Sie Abhilfe. Wie wäre es zum Beispiel mit einem intelligenten Mäher, der die lästige Arbeit übernimmt? Also ab in den Baumarkt, zum Fachhändler oder schlicht online erwerben!

Präzise mähen

Für die Begrenzung des Mähgebiets muss meist ein Kabel verlegt werden, das der Robotermäher mit seiner Sensorik erkennt und das Gebiet dahinter meidet. Sollten sich zum Beispiel ein Teich in Ihrem Garten befinden, in den Sie ihren teuren Mäher nicht stürzen lassen wollen, können Sie das Nass ebenfalls mit einem Kabel „umzäunen“. Gleiches gilt selbstredend für No-go-Areas jeglicher Art. Das Kabel wird übrigens durch die Ladestation unter geringe Spannung gesetzt. Der Strom ist ausreichend, um ein Magnetfeld zu erzeugen. Dieses Magnetfeld und nicht das Kabel selbst, wird in der Regel vom Mäher als Abgrenzung genutzt. Bei den meisten Mähermodellen dient ein solcher Draht ebenfalls als „Fahrweg“ zur Ladestation. Im Mähbereich selbst orientiert sich das Gerät meist mit Hilfe eines Kompasses und eines Radumdrehungszählers.

Mäher mit GPS

Einige neuere Modelle unterstützen bereits die Satellitennavigation mittels GPS. Damit werden die Begrenzungskabel aber noch nicht überflüssig. Der Mäher nutzt GPS entweder zur Ermittlung welche Rasenbereiche noch nicht oder lange nicht mehr gemäht wurden oder zum Lernen seiner Fahrstrecke auf dem Rasen. Es gibt aber Mäher auf dem Markt, die eine Rasenerkennung integriert haben. Damit soll, so werben zumindest die Hersteller, das Drahtverlegen überflüssig werden.

 

 

Experten-Tipp

Michael Dieterich, Robotermäher-Experte Husqvarna

Auf was sollte ich vor dem Kauf eines Mähroboters achten? Gibt es Besonderheiten bei komplexeren Grundstücken?

Michael Dieterich: Beim Mähroboter-Kauf kommt es nicht nur auf die Rasengröße an – ganz im Gegenteil! Auch technische Herausforderungen wie die Steigung und Komplexität des Rasens sowie Engstellen und verwinkelte Passagen haben großen Einfluss darauf, welcher Roboter zum Einsatz kommen kann. Die vom Hersteller angegebene maximale Flächenleistung bezieht sich auf ideale Bedingungen – die oben genannten Herausforderungen reduzieren die angegebene Flächenleistung entsprechend. Dies gilt auch dann, wenn der Mäher zu bestimmten Zeiten nicht eingesetzt werden soll, zum Beinspiel nachts oder während die Besitzer den Garten nutzen möchten. Um zufriedenstellende Rasenergebnisse und eine lange Lebensdauer Ihres Mähroboters zu erzielen, wählen Sie daher unbedingt ein Modell aus, das Ihrem Garten gewachsen ist. Achten Sie weiterhin auf den Geräuschpegel und die Wetterfestigkeit des Geräts und überlegen Sie, welche weiteren Aspekte wie Diebstahlschutz, App-Steuerung oder Design (Licht, individuelle Gestaltung) für Sie wichtig sind. Wir empfehlen, sich im Vorfeld unverbindlich von einem Fachhändler beraten zu lassen, um das passende Modell für Ihren Garten auszuwählen. Eine Vor-Ort-Besichtigung des zu mähenden Rasens erspart oft Enttäuschung und aufwändige Nachbesserungen.

Clevere Oase

 

Vorheriger ArtikelIntelligente Verschattung
Nächster Artikel3 auf einen Streich
Medieninformatiker, Chefredakteur, UK-Freund und Braunschweiger. Wenn es um Smart-Home-Technik geht, ist er ganz vorn mit dabei. Seit Mai 2016 arbeitet Carsten Steinke beim Family Home Verlag und ist dort unter anderem für "Smart wohnen" verantwortlich. Vorher war er bei diversen Tageszeitungen in Norddeutschland tätig.