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Rollos mit smarter Technik von Homematic IP

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Copyright: eQ-3

Homematic IP beteiligt sich erstmals an der Produktion von Lösungen im Bereich der intelligenten Snnenbeschattung und holt sich dafür den Weltmarktführer für Sonnenschutzsysteme, Hunter Douglas, ins Boot.

Unter dem Namen „powered by Homematic IP“ entwickeln die Unternehmen in Zukunft Rollos, Doppelrollos, Jalousien und Plissees, die smart gesteuert und automatisiert werden können. Die Produkte sind in unterschiedlichen Farben und Designs erhältlich und werden auf Kunden-wunsch konfektioniert. Die ersten gemeinsamen Produkte, fernsteuerbare Rollos und Doppelrollos, können ab Sommer bei mehreren renommierten Konfektionären erworben werden. Die Beschattungselemente selbst werden in Kooperation mit Hunter Douglas gefertigt. Die Motoren der Produktlinie werden ausschließlich in Deutschland produziert und beinhalten die smarte Homematic IP Technologie von eQ-3. So vereinen die Produkte die hochwertige Produktverarbeitung aus dem Haus Hunter Douglas mit den umfassenden Automatisierungsmöglichkeiten des Smart-Home-Systems.

Smarte Steuerung

Die Steuerung der Verschattung erfolgt über die Homematic IP-App, per Fernbedienung oder Sprachbefehl über Amazon Alexa oder Google Home. Kunden können so jederzeit flexibel die Behanghöhe ändern oder Zeitprofile und Automatisierungsregeln festlegen. Bei einigen der später verfügbaren Produkte wie den Jalousien kann darüber hinaus auch die Lamellenposition angepasst werden. Im Produktumfang ist auch der Homematic IP Access Point enthalten. Daher eignen sich die Produkte ideal als Einstieg in die Smart-Home-Welt, denn später können weitere Homematic IP Geräten damit kombiniert werden. Auch in ein bereits bestehendes System können die Rollos, Jalousien und Plisees integriert werden.

Mehrwert für die Kunden

Bernd Grohmann, Vorstand eQ-3 sagt: „Wir sind stolz, mit Hunter Douglas einen Weltmarktführer als Partner gewonnen zu haben. Mit der Automatisierung von Produkten im Bereich der Innenbeschattung haben wir einmal mehr bewiesen, dass unsere Technologie bestens geeignet ist, um Produkte verschiedener Hersteller smart zu machen. Durch die Kooperation erschließen wir nicht nur einen neuen Produktbereich, sondern auch eine gänzlich neue Klientel.“ Und Mirko Müller-Stüler, Geschäftsführer Hunter Douglas Kassel äußert sich folgendermaßen zur Kooperation: „Unser Ziel ist es, in verlässlichen Partnerschaften mit den besten Unternehmen innovative Themen und Produkte zu entwickeln. Die intelligente Homematic IP Technologie bietet einzigartige Vorzüge und wir ermöglichen unseren Kunden so, die Zukunft mit Smart-Home-Lösungen erfolgreich zu gestalten.“

Hier sind die Produkte erhältlich

Die Produkte werden über Konfektionäre vertrieben. Diese fertigen die Anlagen nach Maß an und vertreiben sie an Architekten, Fensterbauer, den Fachhandel und Dekorateure, die die Rollos, Jalousien und Plissees letztlich beim Endkunden einbauen. Einige der führenden Konfektionsbetriebe in Deutschland und Österreich haben sich bereits entschieden, die Produkte in ihr Angebot aufzunehmen. Perspektivisch sollen die Produkte auch in weiteren europäischen Ländern erhältlich sein.

Smarte Stromversorgung mit SENEC.360°

Wer sich selbst mit Strom versorgt, spart nicht nur bares Geld, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes.

Sich selbst mit Strom zu versorgen und sich unabhängiger machen von ständig steigenden Strompreisen – für welchen Hausbesitzer klingt das nicht verlockend? Vor allem, wenn er damit auch noch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann? Das Gute ist: Es ist möglich, seinen Strombedarf selbst zu decken. Mit SENEC.360°, der Rundum-Lösung für die Eigenversorgung mit Solarstrom, die bereits heute auf die Bedürfnisse von morgen vorbereitet ist.

Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern sind hierzulande kein seltener Anblick. Die meisten Hausbesitzer, die sich eine solche Anlage angeschafft haben, speisen den größten Teil ihres Stroms aber nach wie vor in das öffentliche Stromnetz ein. Im Gegenzug kaufen sie den meisten Strom teuer ein, den sie selbst benötigen. Gerade bei neuen Anlagen, bei denen die Einspeisevergütung nur noch etwa 10 Cent pro Kilowattstunde beträgt, macht das keinen Sinn. Denn die PV-Anlagen sind mittlerweile so günstig geworden, dass die Betreiber deutlich mehr Geld sparen, wenn sie keinen Strom einspeisen müssen, als sie an Einspeisevergütung bekommen. Darüber hinaus macht es keinen Spaß, den schönen eigenen Solarstrom im Netz zu x-beliebigem Graustrom werden zu lassen.

Es geht auch anders: Selbst erzeugter Solarstrom kann zur Energiequelle für das gesamte Leben zu Hause werden. Dafür bietet SENEC dem Hausbesitzer etwas, das das Unternehmen ein Energie-Ökosystem nennt. Das umfasst zum einen die PV-Anlage auf dem Dach und den Stromspeicher im Keller oder Hauswirtschaftsraum. So kann jeder zum Stromerzeuger werden, und mit der Speicherung des Stroms stellen die Hausbesitzer sicher, dass sie den größten Teil ihres Solarstroms auch selbst im Haus verbrauchen können.

Energie intelligent gesteuert und vernetzt – auch im Smart Home

Dieses Energie-Ökosystem, das die Menschen unabhängig macht in ihrer Energieversorgung, wird in der SENEC-Lösung intelligent vernetzt und gesteuert. Das in den Speicher integrierte Energiemanagementsystem optimiert den Eigenverbrauch, etwa durch ein prognosebasiertes Laden, das die tatsächlich zu erwartende Stromerzeugung über den Tag in das Lademanagement einbezieht.

Mit der SENEC-App ist die Überwachung des Strombedarfs, -verbrauchs, und aller anderenw ichtigen Daten ein Kinderspiel.

Die gemeinsam mit den Gebäudeautomations-Experten von JUNG entwickelte Anbindung ans Smart Home erlaubt es sogar, Geräte je nach verfügbarer gespeicherter Sonnenenergie einzuschalten. So wird der Stromspeicher zur Energiezentrale des Smart Home.

Über ein Online-Portal, die SENEC-App, Smart Speaker oder den Jung Visu Pro Server können Hausbesitzer die wichtigsten Daten ihres Energie-Ökosystems jederzeit einsehen. Wie viel Strom erzeuge und verbrauche ich gerade? Wie voll ist mein Speicher, und wie autark bin ich? Und wie war das in den letzten Wochen oder im letzten Jahr? Eigenversorger wissen deutlich mehr über ihre Stromversorgung als andere.

Den eigenen Strom in der Cloud „speichern“

Allein mit PV-Anlage und Stromspeicher kommen Eigenversorger mit intelligenter Steuerung auf einen Unabhängigkeitsgrad von bis zu 80%. Da es aber in unseren Breitengraden auch Zeiten gibt, in denen die Sonne über eine längere Zeit nicht oder nur wenig scheint, ist eine vollständige Eigenversorgung allein über Solaranlage und Speicher nicht möglich. Dafür gibt es die Energielösung SENEC.Cloud. Diese funktioniert wie ein Stromkonto, auf das überschüssiger Solarstrom „eingezahlt“ und bei Bedarf wieder „abgehoben“ werden kann.

Damit werden Betreiber von Solaranlagen ein Ärgernis los. Denn die meisten von ihnen erzeugen mehr Strom als sie im Haus verbrauchen. Dennoch müssen Sie teuren Strom zukaufen. Mit der Cloud als virtuellem Speicher können sie den Strom, den sie erzeugt haben, auch selbst nutzen.

Auf die Elektromobilität vorbereitet

Den Eigenverbrauch steigern können Sie mit einem Elektroauto, dass sie mit dem eigenen Strom betanken.

Eine Lösung zur Eigenversorgung mit Solarstrom wäre selbstverständlich nicht komplett ohne die Elektromobilität. Für das Laden zu Hause ist die SENEC.Wallbox Teil des Ökosystems. Mit ihr wird das Elektroauto in der eigenen Garage mit Solarstrom geladen und in das Energiemanagement einbezogen. Einzigartig an SENEC.360° ist, dass die elektromobilen Hausbesitzer ihr Auto nicht nur zu Hause an der Ladestation, sondern auch unterwegs mit dem eigenen Sonnenstrom beladen können. Möglich macht das die SENEC.Cloud To Go, ein Zusatzpaket zur Cloud. An mehr als 30.000 Ladepunkten im Ladenetz der EnBW, zu der SENEC gehört, können die Eigenversorger ihr Elektrofahrzeug mit dem eigenen Strom beladen. Das ist smarte Elektromobilität.

Effizient Heizen im intelligenten Gebäude

Reportage Familie Santos myGEKKO Bedienoberfläche Tablet
Foto: Hans-Rudolf Schulz

Moderne Heizsysteme in Kombination mit einer intelligent vernetzten Haussteuerung sorgen für optimale Raumtemperatur – effizient und umweltschonend

Der Winter steht vor der Tür und damit wieder die Heizzeit. Haushalte wollen mit Wärme versorgt werden und das gerne nach individuellen Wünschen und kostensparend. Wenn man bedenkt, dass 55% des Energieverbrauchs von Haushalten auf die Heizung entfällt, lassen sich gerade in diesem Bereich große Einsparungspotentiale finden. Viel tragen dazu schon die modernen Heizsysteme an sich bei. Gasheizung, Fernwärme, Pelletsheizung, Wärmepumpe – egal für welche Heizquelle ein Kunde sich entscheidet, wichtig ist, wie er diese in sein Haus einbindet.

Die Heizung darf nicht losgelöst als autonomes Gewerk in einem Gebäude gesehen werden. Im Gegenteil, damit die Bewohner von einer optimalen Heizleistung profitieren können, ist es notwendig, sie mit allen anderen Gewerken zu vernetzen. Erst eine intelligent vernetzte Heizung kann neben einem angenehmen Raumklima auch Energieeffizienz und damit eine deutliche Kostenreduktion garantieren.

In einem intelligenten Haus harmoniert die Heizung beispielsweise perfekt mit der Beschattung. Mit einer sonnenstandsabhängigen Rollladensteuerung, die zur Regelung der Beschattungselemente die geografische Lage, die Jahreszeit, den Sonnenstand und das Wetter berücksichtigt, kann der Verbraucher gerade im Winter die Heizkosten spürbar senken. Die Beschattung bleibt solange inaktiv, bis die wärmenden Sonnenstrahlen den Raum auf Wohlfühltemperatur aufgeheizt haben. Erst dann fährt myGEKKO die Beschattungselemente automatisch herunter.

Natürliche Ressourcen nutzen

myGEKKO beschäftigt sich schon lange mit einem bewußten Umgang der natürlichen Ressourcen und hat dafür den Weg der ständigen Optimierung eingeschlagen. Wenn wir umweltschonend heizen wollen, müssen wir so viel wie möglich von unserer Umgebungsenergie nutzen. Die Sonne oder auch die Luft kann man ideal in den Wärme- bzw. Kühlprozess eines Gebäudes einbinden und sie als aktive Heizquellen nutzen. Umsetzbar mithilfe einer integralen Regelungstechnik. Nur dann kann man die Gewerke optimal aufeinander abstimmen und viel natürlich Energie verwenden. Das eingebaute Heizsystem des Gebäudes muss dann nur mehr bedarfsgerecht als zusätzliche Wärmequelle dazu geschalten werden.

Smart heizen – Raum für Raum

Ein intelligent vernetztes Zuhause ist stets perfekt temperiert. Dafür sorgt eine effektive Einzelraumregelung. So können Bewohner die Temperatur eines jeden Raumes ihren individuellen Vorlieben und Gewohnheiten anpassen. Zeitgesteuerte Temperaturregler oder präzise Temperaturfühler schaffen ein konstant angenehmes Raumklima. Dieses bedarfsgerechte Heizen ist der Schlüssel zum Energie sparen im Haushalt.

Mit myGEKKO lässt sich die Heizung über Zeit, Szenarien oder Logiken nach Belieben steuern und ermöglicht den gewünschten Komfort bei gleichzeitiger Einsparung von Heizenergie.

Die Temperaturregelung passt Heizung und Kühlung äußeren Einflüssen wie Temperatur, geöffneten Fenstern und Sonneneinstrahlung ebenso an wie individuellen Komfortwünschen – von Raum zu Raum. So wird Energie bedarfsgerecht genutzt.

Mit den Automatisierungssystem myGEKKO werden die Bewohner automatisch zu Energiemanagern. Über den myGEKKO Slide kontrollieren sie ihren Energieverbrauch und regeln ihn aktiv. Sie erhalten exakte Statistiken und decken Einsparungspotenziale auf.

Neue iPad-Halterungen von Basalte

Basalte iPad-Halterung
Die neuen iPad-Halterungen von Basalte sind ab sofort lieferbar. Foto: Basalte

Auf der ISE gab Basalte bekannt, dass die neuen Eve Plus-iPadhalterungen nun ausgeliefert werden. Diese Wand- und Tischhalterungen bestehen aus hochwertigen Oberflächen in einem minimalistischen Design. Eve Plus kann für eine Vielzahl von Anwendungen mit iPads in Privathaushalten, Hotels und Büros weltweit eingesetzt werden.

Eve Plus ist eine elegante Halterung für das iPad 5-6, mit der Sie Ihr iPad in beliebiger Richtung magnetisch an der Wand oder auf dem Tisch installieren können, während das iPad permanent mit Strom versorgt wird. Dank seines minimalistischen und leichten Designs fügt Eve Plus dem iPad nur ein Minimum hinzu und ist auf diese Weise die dünnste Halterung der Welt.

Eve Plus wird aus hochwertigen Metallen in der gleichen Ausführung wie die high-end Basalte Schalter, Thermostate und Steckdosen präzisionsgefertigt. Alle wichtigen iPad-Funktionen bleiben verfügbar, damit Sie Eve für eine Vielzahl von Anwendungen in Privathaushalten, Hotels und Büros weltweit einsetzen können. Dies kann die Smarthomesteuerung, die Verwaltung von Besprechungsräumen, die Registrierung der Rezeption, Hotelzimmer usw. sein

Der Nuki Opener im Test

Der neue Nuki Opener soll nach der Installation mit der "alten" Sprechstelle kommunizieren und das smarte Öffnen der Haustür ermöglichen. Foto: Carsten Steinke

Nuki ist der in Österreich beheimatete Experte für nachrüstbare smarte Türschließsysteme. Seit der IFA gesellt sich zum Smart Lock mit dem Opener eine Lösung für Mieter in Mehrfamilienhäusern dazu. Der Hersteller schreibt dazu: „Der Nuki Opener macht aus deiner bestehenden Gegensprechanlage einen smarten Türöffner und wurde zur Selbstinstallation in deiner Wohnung konzipiert.“ Wir haben den Test gemacht und die Selbstinstallation gewagt.

Nuki Opener im Test
Die Installations- und Verkabelungsanleitung bekommt der Heimwerker in der Nuki-App dargestellt. Screenshot: Carsten Steinke

Bevor sich der Freund smarter Schließsysteme an den Kauf des Openers macht, sollte er erst einmal die Kompatibilität seiner Sprechstation überprüfen. Denn es kann sein, dass sich, trotz sehr langer Positivliste, das Gerät aus Graz noch nicht für das an der Tür vorhandene System eignet. In unserem Fall war eine Twinbus-Sprechstelle von Ritto das Testumfeld, die auf der Kompatibilitätsliste zu finden ist.

Schraubenzieher ist mit dabei

Nuki Opener im Test
Eine Zweidraht-Verkabelung: Da kann die Installation doch nicht schwierig sein, oder? Foto: Carsten Steinke

Nach dem Öffnen der Verpackung kam der Opener selbst, ein kleines schwarzes Heftchen und eine Tüte mit einem bunten Kabelstrang, Klemme, Schrauben und einem kleinen Schraubenzieher zum Vorschein. Damit gehört Nuki zu den wenigen Herstellern, die quasi gleich das Installationswerkzeug beilegen. Dem mutigen Sprechanlagen-Bastler sei an dieser Stelle aber schon gesagt, dass der beigelegte Schraubenzieher nicht reicht. Der Tester der Smart-wohnen-Redaktion empfiehlt, eine kleine Elektroniker-Spitzzange, denn bei der Installation müssen dünne Kabel gezogen und gesteckt werden, und eine Lampe, denn in einem Sprechstellen-Gehäuse kann es ganz schön dunkel sein.

Soweit zum Vorgeplänkel. Das Gehäuse der Sprechstellt ist schnell geöffnet. Wer von Vermieter oder dem Vormieter keine Unterlagen zur Bedienung erhalten hat, wird im Internet sicher schnell fündig. Nach wenigen Handgriffen ist der vordere Teil des Gehäuses entfernt. Zu Tage treten mehrfarbige dünne Kabel, die von außen mit der Platine der Sprechstelle verbunden sind. Wichtig sind dabei auch die Beschriftungen der Stecker oder Klemmen – nämlich in welchem „Loch“ welches Kabel steckt. In unserem Fall steckte das rote Kabel auf Position a und der schwarze auf Position b.

Nuki Opener im Test
Mit dem Nuki Opener kommen mehr Kabel und eine zusätzliche Klemme in das Gehäuse der „alten“ Sprechstelle. Foto: Carsten Steinke

Nun beginnt nicht nur der Spaß, sondern kommt auch die Elektroniker-Spitzzange zum Einsatz. Denn zumindest mit den Wurstfingern des Testredakteurs war kein exaktes Ziehen und Stecken der dünnen farbigen Käbelchen möglich. Denn nun kommt: „Verbinde die bunten Nuki Kabel mit den Anschlüssen deiner Gegensprechanlage“. So steht es in der App. Denn die Installationsanleitung befindet sich nicht in dem kleinen schwarzen Heftchen, das dem Gerät aus der Alpenrepublik beiliegt, sondern wird in der App nach dem Connect des Openers angezeigt. Nun geht es ans Eingemachte: Das orange und das grüne Kabel des Nuki-Kabelstrangs müssen in den Ritto-Stecker. Platz ist dort, aber wie bekommt der Heim-Bastler besagte Kabel sicher in den Stecker? Zumindest so sicher, dass sie nicht gleich wieder rausrutschen. Schrauben gibt es am Ritto-Teil zumindest nicht. Drücken? Nur wo?! Einfach die zusätzlichen Kabel mit etwas Druck in die Löcher bugsieren?! Das hält nicht. Es muss eine andere Lösung geben?! Die gab es. Nach dem ein oder anderen Fluch und einer längeren Internet-Recherche steckten die Nuki-Kabel schließlich an ihren Platz. Ob sicher oder nicht – das muss die Zukunft zeigen.

Der Heim-Bastler ist gefragt

Mit dabei im Verkabelungsreigen ist auch die Klemme von Nuki. Die hat kleine Hebelchen, die zum Öffnen hoch und zum sicheren Schließen und Verklemmen der Kabel wieder heruntergedrückt werden müssen.

Nuki Opener im Test
Die Installations- und Verkabelungsanleitung bekommt der Heimwerker in der Nuki-App dargestellt. Screenshot: Carsten Steinke

Nachdem die Kabel halbwegs sicher an ihrem Platz sind, muss noch die etwas voluminöse Nuki-Klemme zusätzlich ins Gehäuse der Sprechstelle. Bis der Gehäusedeckel wieder sauber geschlossen ist, muss doch ein wenig gefummelt werden.

Einmal installiert, ist der Opener eine schöne Sache. An dieser Stelle lassen wir noch einmal den Hersteller zu Wort kommen: „Der Nuki Opener ist die smarte Nachrüstlösung für deine bestehende Intercom und macht sie per App steuerbar – natürlich auch von unterwegs!“ Und: „Mit dem Nuki Opener steuerst du deine Gegensprechanlage und öffnest die Haustür deines Mehrparteienhauses.“ Wer erwartet mit dem Opener auch mit den Menschen vor der Haustür über App und Smartphone sprechen zu können, dem sei eine Absage erteilt. Denn das geht mit der getesteten Version des Openers nicht. Es passiert exakt was der Hersteller sagt: „… [du] öffnest die Haustür deines Mehrparteienhauses.“ Nicht mehr und nicht weniger. In Kombination mit dem Smart Lock kann so – auch als Mieter in einem Mehrfamilienhaus – der schlüssellose Zugang geschaffen werden. Und das Nuki-System kann beim Auszug wieder spurenfrei entfernt und mitgenommen werden.

Nuki Opener im Test
Mit der Funktion „Ring to Open“ genügt ein Klingeldruck und schon öffnet sich die Haustür. Screenshot: Carsten Steinke

Apropos Kombination. Was noch erwähnt werden sollte, ist, dass für die Bedienung des Openers über das Internet und die Smartphone-App die Nuki Bridge benötigt wird. Wer bereits sein Smart Lock mit der App bedient, hat das kleine Gerät bereits im Haus. Wer das noch nicht tut, muss die Bridge nachkaufen.

Fazit

Kommen wir zum Schluss noch einmal auf einen Satz des Herstellers zu sprechen: „… und wurde zur Selbstinstallation in deiner Wohnung konzipiert.“ Wenn es sich beim Heim-Installateur um einen passionierten Bastler handelt, der wie selbstverständlich eine Elektroniker-Spitzzange aus dem Werkzeugkasten zieht, ist die Selbstinstallation sicher kein Problem und schnell gemacht. Das Gros wird aber an der Verkabelung verzweifeln und sich beim Elektriker des Vertrauens Hilfe holen. Denn, soviel sei gesagt, ein bisschen Mut gehört schon dazu, sich mit den vielen farbigen dünnen Kabeln „anzulegen“.

Gewinnen Sie eine eBox von innogy

innogy eBox. Foto: Innogy

Photovoltaik auf dem Dach, den Stromspeicher im Keller, vielleicht noch einen Cloud- oder Community-Vertrag. Aber irgendwas fehlt?! Stimmt! Wer das Klima schützen möchte, hat vor den eigenen vier Wänden selbstredend ein Elektro-Auto stehen. Verbrennungsmotoren, vielleicht sogar noch mit Diesel-Motor, sind out. Als „Kraftstoff“ steht der selbsterzeugten Sonnenstrom vom eigenen Dach zur Verfügung. Wer diesen Sonnenstrom nutzen möchte, kommt um eine Wandladestation, auch Wallbox genannt, nicht herum. Und genau eine solche verlosen wir:

1 x innogy eBox inklusive Installation im Gesamtwert von 3.000 Euro

Die innogy eBox ist ideal für Immobilienbesitzer mit Elektroauto. Installiert wird die Ladebox deutschlandweit durch Fachpartner des Herstellers. Mit der innogy eBox laden Sie mit 11 kW fünfmal schneller als an einer Haushaltssteckdose. Im Installationsservice sind inbegriffen: Ein Pre-Check der Gegebenheiten vor Ort, bis zu 15 Meter Kabel zur Anbindung der eBox an die Elektroverteilung und bis zu zwei Mauerdurchführungen, keine Tiefbauarbeiten. Der Installationsort (zum Beispiel Garage oder Carport) befindet sich unmittelbar am Haus.

Und wie nehmen Sie teil? Ganz einfach! Füllen Sie einfach unser Teilnahmeformular aus. Mit ein wenig Glück „betanken“ Sie bald Ihr Elektroauto mit der neuen eBox von innogy.

Lesen Sie die AGBs des Gewinnspiels.

Velux Active zum Anfassen: Wohnglück-Smarthaus

Smart-Home-System Velux Active
Foto: Velux

Den Großteil unserer Zeit verbringen wir drinnen – und das meist bei schlechter Luft. Das muss nicht sein. Smarte Systeme wie Velux Active helfen dabei. Im Wohnglück-Smarthaus kann die Steuerung ihr Können unter Beweis stellen.

Wir berichteten bereits über die Smart-Home-Lösung Velux Active with Netatmo. Das System öffnet Ihre vernetzten Velux-Fenster ganz automatisch und ohne Ihr Zutun. Dabei helfen Sensoren, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt ständig überwachen. Auch externe Wetterdaten werden in die Berechnungen miteinbezogen. Mithilfe der erhobenen Daten entscheidet Velux Active dann, ob und wie lange gelüftet werden muss.

Gesundes Wohnen mit Velux Active

Der große Vorteil des Systems ist jedoch vor allem sein Beitrag zum gesunden Wohnen und Leben. Denn die Sensoren bemerken viel schneller und zuverlässiger, wann es Zeit ist, frische Luft herein zu lassen. Und da wir Menschen bis zu 90 Prozent unserer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, ist das ein zentrales Thema.

Das Wohnglück-Smarthaus

Wer Velux Active einmal in Aktion sehen möchte, hat dazu zur Zeit die Möglichkeit: im Wohnglück-Smarthaus. Das „Tiny House“ ist auf 25 Quadratmetern mit den neuesten smarten Ideen ausgestattet, von Sound- und Lichtsystemen bis hin zu zwei automatischen Velux-Dachfenstern. Das Wohnglück-Smarthaus tourt bis Ende Oktober noch durch Deutschland. Bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall können Sie eine Tour buchen.

eQ-3: Homematic IP im Test

Smart-Home-System Homematic IP von eQ-3 im Test
Foto: Carsten Steinke

Wer hat Angst vorm smarten Haus?! Sie kennen die Antwort. Niemand. Wir haben mit Homematic IP vom niedersächsischen Anbieter eQ-3 eins der am weitesten verbreiteten Smart-Home-Systeme für Sie installiert und einem Test unterzogen.

Ist es wirklich so kompliziert ein Smart-Home-System einzurichten? Nein, ist es nicht. Jeder, der eine Glühlampe auswechseln kann, kann ein solches intelligentes System einrichten. Und sicher sind die meisten Systeme auch. Wir haben den Test gemacht und mit Homematic IP vom niedersächsischen Hersteller eQ-3 eines der am weitesten verbreiteten Smart-Home-Systeme auf dem Markt auf den Prüfstand gestellt. Nach Angaben des Herstellers, der sich auf das schwedisches Marktforschungsinstitut Berg-Insight beruft, sei eQ-3 2018 zum vierten Mal in Folge zum Marktführer in Europa gekürt worden.

Einfacher Einstieg ins Smart Home

Der Einstieg in das eigene Smart Home ist ganz einfach. Meist läuft er über die Heizkörpersteuerung, genauer über den Austausch der alten manuellen Heizkörper-Thermostate gegen smarte. Wenn sich dann noch Tür- und Fenstersensoren dazugesellen, ist das eigene Smart Home eigentlich schon komplett. Und um eines der anfangs angeführten Vorurteile an dieser Stelle schon zu zerstreuen: Mit dieser Einstiegsvariante wird aktiv Geld gespart. eQ-3 rechnet vor und schreibt: „Das sorgt für Wohnkomfort und spart durch die effektive Nutzung der Energiekosten von bis zu 30 Prozent.“ Bis zu satten 30 Prozent Ersparnis, das ist doch schon mal eine Hausnummer.

Schritt 1: Access Point von Homematic IP einrichten

Aber wie kompliziert ist die Einrichtung? Wir haben zuerst den Access Point von Homematic IP eingerichtet. Und das geht ganz simpel. Zu aller erst muss die Homematic-IP-App heruntergeladen werden. Egal ob aus App- oder Play Store. Dann geht es an die Verkabelung der Access Point genannten Basisstation. Ein Netzwerkstecker und ein Netzteil für den Strom sind beigelegt. Das kurze Netzwerkkabel, das an den Router angeschlossen wird ist ideal, um den Access Point neben den Router zu stellen. Wer einen weiteren Switch betreibt, kann die Basisstation selbstverständlich auch dort einstecken.

Nun führt die App den Smart-Home-Neuling gut durch den Anmeldeprozess. Sogar wo die Stecker hinein müssen, ist gut beschrieben. Der erfahrene Heimtechniker wird schnell auf „Weiter“ drücken. Dann muss nur noch die Gerätenummer mittels eines QR-Codes erfasst werden. Der QR-Code ist übrigens auf der Rückseite der Basisstation zu finden. Alles ganz simpel und einfach erklärt. Da macht es der Hersteller aus Leer dem Neuling ganz einfach. Angst etwas falsch zu machen, muss dabei keiner haben. Übrigens, genauso, nämlich mit dem Einscannen eines QR-Codes, wird jedes neue Gerät dem Smart-Home-System hinzugefügt.

Datenschutz und Sicherheit von Homematic IP

Ist es Ihnen aufgefallen? Es wurden keine persönlichen Daten abgefragt. Weder mussten Sie angeben wer Sie sind, wo Sie wohnen, noch wurden überhaupt relevante Daten angefragt. Der findige Nutzer wird entgegnen, dass über die IP-Adresse der Wohnort leicht zu ermitteln ist. Das ist nur bedingt richtig. Ein Beispiel: Getestet haben wir in unseren Redaktionsräumen in Stuttgart, unser Internetanbieter heißt Colt. Wir haben für diesen Test mehrere Geolocation-Dienste abgefragt. Einer verortet unseren „Wohnort“ in London, ein weiterer in Frankfurt am Main und der dritte erklärt schlicht „Not Available“.

Wenn wir schon beim Thema Datenschutz und Datensicherheit sind. Die Datenübertragung zwischen Basisstation und den „angeschlossenen“ Geräten erfolgt über Funk und ist verschlüsselt. Ebenso wird die Kommunikation mit dem Internet-Server von eQ-3 verschlüsselt. Wer mehr wissen möchte: Verschlüsselt wird mit AES-128 und CCM. AES ist ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren mit einer Schlüssellänge von 128 Bit. Die Kollegen von Heise Security schreiben dazu: „Der unangefochtene Platzhirsch in diesem Bereich ist der Advanced Encryption Standard (AES). Es sind keine nennenswerten Schwächen bekannt; so gut wie alle angesehenen Kryptologen vertrauen ihm.“ Sicherer wäre es zwar, wenn eQ-3 eine Schlüssellänge von 192 oder 256 Bit einsetzen würde. Aber für den Zweck anonyme Daten aus der Basisstation zu übertragen, genügen die gebotenen 128 Bit locker.

Schritt 2: Installation der Heizkörper-Thermostate

Die Installation der Heizkörper-Thermostate ist fast so einfach wie das Setup der Basisstation. Nur muss dabei in einigen Fällen ein Schraubenzieher in die Hand genommen werden. Aber keine Angst. Mit dem Wasser der Heizung kommen wir in keinem Fall in Kontakt und die handwerklichen Anforderungen sind ebenfalls für jeden zu bewältigen. Erst muss das alte Thermostat ab. In unserem Fall ein Danfoss. Besagter Schraubenzieher kommt für die Befestigungsschraube zum Einsatz und nach ein wenig Ruckeln und Ziehen ist der manuelle Regler ab. Jetzt muss der richtige Adapter her.

eQ-3 hat dafür eine kleine Plastiktüte mit den drei gängigsten Adaptern beigelegt. Die richtige Auswahl ist schon schwieriger. Im beiliegenden Heftchen mit der Aufschrift „Montage- und Bedienungsanleitung“ ist der Unterschied zwischen den Ventilen Danfoss RAV und RAVL nicht auf Anhieb zu erkennen. Der Text zu beiden Varianten ist – wie die Abbildungen – annähernd gleich. Der Adapter ist aber ein anderer. Der für das RAV-Ventil muss verschraubt und der Stößel (das ist der Stift in der Mitte) mit einer Verlängerungskappe versehen werden. Beim RAVL genügt es einen Ring aufzustecken. Die Auswahl ist also ein Stück weit Glückssache. Wir stecken den Ring für das RAVL-Ventil auf und hoffen, den richtigen erwischt zu haben.

Nach dem Aufstecken des Adapters muss nur noch das Batteriefach geöffnet und der Plastikschnippel gezogen werden, jetzt kann das Aufstecken des smarten Thermostats beginnen. Nachdem das Gerät Strom hat, beginnt der Elektromotor zu laufen und fährt in eine Position, die das Aufstecken erleichtert. Auf dem Display erscheint „VALVE Install“. Kurz daraut erscheint „VALVE adapt“. Nach dem Aufschrauben des Homematic-IP-Thermostats auf den Adapter kurz auf die Einstellring drücken, die Adapterfahrt beginnt. Das war’s.

Schritt 3: „Anlernen“ der Geräte mit QR-Codes

Und auch die Einrichtung in der App zeigt sich alles andere als kompliziert. Im Menü „Gerät anlernen“ auswählen und schon sollte sich das gerade installierte Thermostat melden. Tut es das nicht – wie in fast allen Fällen bei unserem Test – genügt ein Druck auf die blau-umrandete Systemtaste. Übrigens, diese Taste hat jedes Gerät aus der Homematic-IP-Serie. Nachdem sich das Gerät „gemeldet“ hat, den QR-Code scannen und dann kann der Name des Thermostats und eine Zugehörigkeit zu einem Raum eingestellt werden. Ist der Raum noch nicht angelegt, wird er einfach hinzugefügt. Fertig. Einfacher geht es kaum. Nach erfolgreichem Einrichten erscheinen zum Raum in der App nun die aktuelle Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.

So wie es mit den Thermostaten funktioniert, klappt es auch mit den anderen Geräten aus der Homematic-IP-Reihe. Das Wandthermostat zum Beispiel hat ebenfalls einen QR-Code, der zum Anlernen gescannt werden kann. Alternativ kann die Hexadezimale-Adresse des Geräts auch eingetippt werden. Scannen geht aber klar schneller.

Wer sich die optischen Tür- und Fensterkontakte, wie wir sie im Test hatten, zulegt, hat mit den Heizkörper-Thermostaten erst so richtig Freude. Denn wird das Fenster geöffnet, macht das Thermostat zu. Das spart Geld und funktionierte in unserer Testumgebung zuverlässig.

Daten werden per Funk übertragen

Übertragen werden die Daten zwischen Basisstation und den Geräten übrigens über Funk. Wer es genau wissen möchte, es wird auf einer Frequenz von 868 MHz übertragen. Eine Störung durch WLAN, Bluetooth oder andere Funkstandards im 2,4 GHz-Band ist dadurch ausgeschlossen. Diese Aussage der Herstellers wurde von unserem Test bestätigt. Es kam zu keiner negativen Funkbeeinflussung durch andere Geräte. Und auch die Übertragung durch Stahlbetonwände war beeindruckend. Vor Testbeginn waren wir skeptisch, ob mehr als eine Stahlbetonwand von den Funkwellen überwunden werden kann. Ergebnis: Sie können. Wer dennoch verkabeln möchte, kann die Homematic IP Wired nutzen. Wie der Name schon sagt, werden damit die Daten nicht mehr über Funk sondern über Kabel übertragen.

Fazit zu Homematic IP

Homematic IP von eQ-3 ist ein einfach zu installierendes und robustes Smart-Home-System. Eine Selbstinstallation ist problemfrei möglich. Egal ob Hauseigentümer oder Mieter, Homematic IP kann überall eingesetzt werden. Und: Es werden keine Daten vom Nutzer angefragt. Das System wird anonym betrieben und alle übertragenen Daten werden zusätzlich zuverlässig verschlüsselt. Für uns ist das eine Editors‘ Choice wert.

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Rollos mit smarter Technik von Homematic IP

Homematic IP beteiligt sich erstmals an der Produktion von Lösungen im Bereich der intelligenten Snnenbeschattung und holt sich dafür den Weltmarktführer für...