Foto: Paulmann

Kluge Gärtner arbeiten heute autark. Wie das klappt? Mit vollautomatischen Mährobotern und computergesteuerten Bewässerungs- und Lichtanlagen.

Gartenarbeit ist ein echter Knochenjob und erfordert viel Passion und Zeit. Zum Glück gibt es heute Mittel und Wege, lästige Arbeiten abzugeben. Zum Beispiel mit Hilfe von vollautomatischen Mährobotern. Zwar löst die Vorstellung, einen kleinen Roboter die gesamte Grasstutzung zu überlassen, bei einigen garantiert noch eine gehörige Portion Skepsis aus, doch „selbstgemacht“ muss nicht zwangsläufig immer besser sein.

Tatsächlich bietet ein Mähroboter sogar einen super Vorteil. Durch das ständige Mähen – viel öfter, als man es selbst tun würde – entsteht eine höhere Narbendichte, was die Halme widerstandsfähriger gegen Unkräuter und Moose macht.

 

Per App steuerbar

Ähnliches gilt für die Bewässerung. Durch eine Kombination mit speziellen Feuchtigkeits- beziehungsweise Wettersensoren, sorgen Sie zum einen dafür, dass Ihr Rasen und Ihre Pflanzen stets genügend Wasser bekommen und zum anderen auch dafür, dass für diesen Zweck nicht unnötig zu viel Wasser verschwendet wird. Sowohl beim Mähroboter als auch bei der Bewässerung müssen Sie für ein zufriedenstellendes Ergebnis nicht einmal zwingend anwesend sein. Über eine App auf dem Smartphone haben Sie stets alles im Blick und können so auch von unterwegs kontrollieren, wie es Ihren Pflänzchen geht. Sie hätten jedoch vermutlich keinen Garten, wenn Sie in diesem nicht auch Zeit verbringen wollten. Und auch diese Zeit können Sie mittels smarter Technik mit einem Höchstmaß an Komfort veredeln. Beispielsweise mit intelligentem Sonnenschutz, der je nach Stand des Himmelskörpers ganz selbstständig ein- und ausfährt.

 

Intelligente Gartenbeleuchtung

Für stimmungsvolle Abende sorgt zudem Ihre smarte Beleuchtung, die sich selbstständig einschaltet und mithilfe personalisierter Lichtszenarien jedes Ereignis in Ihrem smarten Garten zu einem ganz besonderen Event macht.

… Und noch ein paar Extras

Der „Farmbot Genesis“

. Grund genug für das kalifornische Start-up „FarmBot“ einen Gartenroboter zu entwickeln, der sich all dieser Aufgaben annimmt, für die man bei seinem Gemüsebeet sonst selbst Hand anlegen müsste. Säen, Bodenfeuchtigkeit messen, Bewässern, Unkraut jäten – das alles kann der „Farmbot Genesis“ von selbst und erledigt die Aufgaben entsprechtend der Vorgaben, die der Nutzer per App einstellt. Nur eines muss dieser dann immer noch selbst erledigen: die Ernte.

Indoor Gardening

Auch ohne grünen Daumen können Sie mit dem Gewächsschrank „plantCube“ des Herstellers Agrilution im eigenen Zuhause Salate, Kräuter und Gemüse anbauen. Unterstützt werden Sie dabei von einer App.

 

 

Der „AMBIENT Kräuter @home“ verfügt über eine integrierte Dochtbewässerung, die Küchenkräuter oder Blumen lange fit hält und auch einige Reise- oder Urlaubstage überbrückt. Hersteller ist WMF.

 

 

 

Mäh & Mäher: Mähen Sie doch einfach mal smart