Hallo Magenta: Ob der smarte Lautsprecher mit integrierter Sprachsteuerung von der Telekom noch in diesem Jahr zu kaufen sein wird, ist fraglich. Foto: Telekom

Alexa, Siri und Co. haben Potenzial: Künstliche Intelligenz wird die Sprachassistenten gewandter machen. Aus einem Smart Home ist die Sprachsteuerung bereits heute nicht mehr wegzudenken.

Kennen Sie Alexa? Und Siri? Gehört haben Sie bestimmt schon mal von ihnen. Denn wie eine Studie der GfK im Auftrag der Deutschen TV-Plattform verrät, sind Sprachassistenten den meisten Menschen geläufig. 91 Prozent der Befragten kennen Alexa, 79 Prozent Siri und 76 Prozent immer noch die namenlose Dame aus dem Haus Google. Nur ist Kennen nicht gleichbedeutend mit Nutzen. Laut selber Studie sollen nur 13 Prozent Alexa, 16 Prozent Siri und 15 Prozent die Assistentin in die eigenen vier Wände auch eingeladen haben. Denn in einem Smart Home können die sprachgewandten Damen einiges reißen und dem Nutzer helfen, zwischen unterschiedlichen Systeme quasi zu übersetzen.

Alexa, Siri und Google Assistant steuern Smart Home

Norbert Herzog, GfK-Experte im Bereich Haushaltsgeräte, erklärt das so: „Eine der Barrieren für smarte Technologien bei der intelligenten Gestaltung unseres Zuhauses war die Vielfalt der Benutzerschnittstellen. Die smarten Geräte waren untereinander nur innerhalb der jeweiligen Smartphone- oder Computer-Anwendung des Herstellers kompatibel. Ob sprach- oder display-gesteuert zeigen AI-Assistenten das Potenzial, als Smart-Home-Zentrale zu agieren und alle intelligenten Geräte auf einer Plattform zu konsolidieren. Sobald ein System in dieser Weise aufgebaut ist, wäre KI in der Lage, eine gemeinsame Sprache zwischen den Geräten zu schaffen, ohne durch Netzwerkstandards, Protokolle oder proprietäre Systeme behindert zu sein.“ Also haben die drei Damen und ihre Schwestern das Potenzial, Systeme und System-Komponenten zu verbinden. Und das noch mit einer einfachen Schnittstelle – der menschlichen Sprache.

Sprachsteuerung auch bald im Auto

„Die Sprachsteuerung, die bislang Smartphones, Notebooks und Lautsprechern vorbehalten war, taugt für den Einsatz in allen Lebenslagen. Nutzer können mit Autos, Fernsehern und Kopfhörern sprechen. Selbst Toiletten reagieren auf Zuruf“, schreiben die Kollegen des Handelsblatts in einem Artikel. Und genau dort möchte unter anderem Amazon die Damen schicken – in jeden Winkel unseres Lebens. „Wir wollen Alexa überall hinbringen“ und „Alexa kann bald alles beantworten“, erklärte ein Vertreter des Online-Händlers vor der versammelten Presse im Vorfeld der IFA in Berlin. Letzteres will Amazon mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) erreichen. Damit steht der Händler nicht alleine da. Auch das Unternehmen im Zeichen des Apfels hat sich eine solche Weiterentwicklung auf die Fahnen geschrieben.

Becker-Antriebe und Alexa