Foto: Hager Vertriebsgesellschaft

Smart-Home-Produkte werden immer zahlreicher. Die Kompatibilität unterschiedlicher Komponenten und Hersteller bleibt dabei teilweise noch auf der Strecke. Hager hat sich der Sache angenommen.

Smarte Technik soll das Leben komfortabler machen, zum Beispiel durch die Automatisierung von Abläufen oder das Integrieren mehrerer Smart-Home-Geräte in Szenen. Die Kompatibilität unterschiedlicher Hersteller ist für viele Kunden dabei aber noch nicht ganz zufriedenstellend. Wer sich für ein Smart-Home-System entscheidet, ist oft noch auf dieses festgelegt und kann es nicht beliebig ergänzen.
Hier setzt der IoT-Controller von Hager an und will als Gateway zwischen der KNX-Welt und smarten Geräten agieren.

Mit dem IoT-Controller werden Produkte des „Internet of Things“ und unterschiedlicher Cloud-Services in die KNX-Gebäudesteuerung eingebunden. Der Vorteil ist, dass Komponenten wie Beleuchtung und Heizung, die vorher per separater App gesteuert wurden, nun zentral über den KNX-Bus bedient werden können. Mehrere dieser Komponenten können auch zu komplexen Szenen verknüpft werden.
Der IoT-Controller ist bereits mit Skills wie Philips Hue, Sonos, Amazon Echo und Netatmo ausgestattet. Zusätzlich lässt sich der Cloud-Dienst IFTTT (If this then that) einbinden.

Ein weiterer Vorteil: Die intelligente Gebäudeinfrastruktur bleibt mit KNX auch ohne das IoT-Gateway intakt und kann weiterhin dezentral gesteuert werden. Im Vergleich zu rein Cloud-basierten Smart-Home-Systemen ist die Unabhängigkeit größer und auch ohne Internetverbindung funktionsfähig.