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Ein perfekt temperierter Raum und dabei noch Geld sparen? Das ist dank smarter Thermostate möglich. Um Ihnen die Auswahl einfacher zu machen, haben wir eine Marktübersicht zusammengestellt.

Der Wecker klingelt und Sie tappen ins eiskalte Bad. Während Sie frierend Zahnpasta auf die Bürste drücken, ärgern Sie sich, dass Sie nicht eine halbe Stunde vorher aufgestanden sind, um die Heizkörper aufzudrehen. Die Heizung über Nacht volle Pulle laufen zu lassen, wollen Sie nicht. Das würde viel zu viel Energie und Geld verschwenden. Es muss doch eine andere Lösung geben, um morgens ein wohlig warmes Bad zu haben? Die gibt es: Smarte Heizkörperthermostate.

Einfach austauschen

Während Sie bei herkömmlichen Thermostaten durch Erfahrung herausfinden müssen, auf welcher Stufe Ihre Wohlfühltemperatur erreicht wird, können Sie bei smarten Geräten einfach die gewünschte Temperatur einstellen. Das System hält sie konstant, indem ein Sensor die Raumtemperatur kontinuierlich misst und dementsprechend nachjustiert. Dafür benötigen Sie sogar weniger Energie. Wer herkömmliche gegen smarte Thermostate austauscht, spart im Durchschnitt 35 Prozent Energie. Der Tausch ist bei den meisten Thermostaten selbst für Laien einfach möglich. Dazu schrauben Sie den alten Stellknauf ab und den neuen an. Klären Sie im Vorfeld, ob und welchen Adapter Sie brauchen. Viele Hersteller liefern den passenden mit.

Ein gutes Team

Ein smarter Thermostat lohnt sich besonders dann, wenn Sie ihn in ein Smart-Home-System einbinden. Durch die Programmierung bieten sich viele Möglichkeiten. Das System erkennt beispielsweise, wann die Fenster geöffnet sind und senkt, solange Sie lüften, die Heiztemperatur. Wenn Sie außer Haus sind und früher als gedacht zurückkommen, können Sie von unterwegs aus über Ihr Smartphone die Heizung steuern. Mit einer Zentrale lassen sich die Thermostate auch über Sprachbefehle steuern.